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Autor der Chronik: Peter Sagert

Die Region des Barnim im Mittelalter
Punkt 7. Jahrhundert -134
Punkt 1150-1220
Punkt 1225-1247
Punkt 1260-1333
Punkt 1335-1376
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Punkt 1415

1428 Die Ersterwähnung der Mühle
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Punkt 1624-1647
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Punkt 1668-1708
Punkt 1710-1713
Punkt 1720-Die Freiherren von Schwerin in Altlandsberg
Punkt Die Freiherren von Schwerin-2.Seite
Punkt 1735-1755
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1893 Die Entstehung einer Siedlung
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Punkt 1909, Die Gartenbauausstellung zu Bruchmühle
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1910 Bruchmühle wird eine Gemeinde
Punkt 1910
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Punkt Die Schwengberg´s
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1945- September 1990 Bruchmühle in der SBZ und der DDR

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1993 eine Gemeinde im Amt Altlandsberg
Punkt 1990-1993
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Punkt 1997-1999
Punkt 2000-2001

2003 Ein Ortsteil der Stadt Altlandsberg
Punkt 2002-2003
Punkt 2004-2005
Punkt 2006-2008
Punkt 2009-2013



Quellen und Literaturverzeichnis

historische Karten

historische Ansichtskarten

 Presse:

jahrbuch 2006
Bruchmühle - im Blickfeld politischer Erinnerungen vom Mai 1945
Autor: Peter Sagert

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Jahrbuch 2010
100 Jahre Bruchmühle
Von einer Mühle zum Aufbruch in ein neues Jahrhundert
Autor: Peter Sagert
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Sie sind hier: Home > Chronik > 1428 - 1884

Chronik 1428- 1884 - Seite 7

1668
Am 5.August 1668 erlässt Otto von Schwerin eine Kirchen- und Polizeiordnung, nach der die Stadt in fast allen Belangen den von Schwerins zu entsprechen hatte.

Er lässt in Altlandsberg eine Apotheke einrichten und ein Hospital für Arme erbauen.

Friedrich Wilhelm, "der Große Kurfürst" 16.02.1620 / 1640 - 09.05.1688

1670
Auf der heutigen Amtsfreiheit, vor den Toren der Stadt Altlandsberg, werden 22 Bürgerstellen mit Pfälzer Hugenotten angesiedelt, lange bevor es durch das Edikt von 1685 zur Staatssache wird.

Otto von Schwerin erwirbt ab dem 24.Mai 1670 die Blumberger und die Berliner Mühle in Altlandsberg.

Das Altlandsberger Schloss mit seinem Mittelteil und den beiden Seitenflügeln, die nach Westen gerichtet sind, wird fertiggestellt. Erst 1671 wird auch die Schlosskirche als quadratischer Saalbau am Südflügel vollendet.

Anmerkung: Kellergewölbe sowie Grundmauerreste des ehemaligen Nordflügels sind zum Teil erhalten. Diese zugeschüttete Fläche ist am Gutshaus erkennbar.

1679
Am 4.November 1679 stirbt der Reichsfreiherr Otto von Schwerin. Er wird am 12. Dezember im Grabgewölbe unter dem Chor der Stadtkirche beigesetzt.
Der Reichsfreiherr gehörte in der damaligen Zeit zweifellos zu den angesehensten Persönlichkeiten Preußens, auch wenn seine Verdienste nur ungenügend in der Geschichtsschreibung berücksichtigt werden.

Sein gleichnamiger Sohn Otto (II.), der am 21. April 1645 geboren wird, übernimmt das Erbe und knüpft nahtlos an die Vorgaben seines Vaters an.
Auch er steht im Dienst des Kurfürsten und wird Mitglied des Geheimen Rates.
-> Die Freiherren von Schwerin

1683
Aus dem Schwerinschen Hausbuch von 1683 ist zu erfahren, dass die Bruchmühle eine Wassermühle mit zwei Gängen ist und dass das Gewässer, das die Mühle antreibt, das "HoheFließ" genannt wird.

Anmerkung: Als "HohesFließ" bezeichnete man damals den Abschnitt des Mühlenfließes vom Bötzsee bis zur Bruchmühle. An der Bruchmühle überwindet das Mühlenfließ einen größeren Höhenunterschied. Erst dann erreicht es die Posentschen Wiesen.

1684
Nach einem großen Stadtbrand in Altlandsberg entstehen einheitliche Häuserzeilen und der Marktplatz erhält sein heutiges Aussehen.

Anmerkung: Der Oberpräsident von Brandenburg und Stadtherr von Altlandsberg Otto von Schwerin veranlasst 1686 / 1687 mittels Polizeiverordnungen den Bau von Scheunenvierteln in der Mark. In Altlandsberg entstehen 67 Scheunen (u.a. Scheunenviertel), die mehrreihig angelegt werden.
Aus Sicherheitsgründen werden deshalb in vielen Ackerbürgerstädten und Dörfern die Scheunen an den Ortsrand verlegt.

Die von Krummensees verkaufen 1690 das Gut Schöneiche als Folge des wirtschaftlichen Niederganges durch den Dreißigjährigen Krieges. Das Dorf Kleinschönebeck (heute zu Schöneiche) gehörte bis zu seiner Loslösung Anfang des 19. Jahrhunderts zum Amt Altlandsberg.

1700
Am 11. September diesen Jahres erfolgt die Erhebung Otto von Schwerins in den Reichsgrafenstand durch Kaiser Leopold I. Zwischenzeitlich war er bei der Abwesenheit des Kurfürsten 1696 und 1699 als Vorsitzender des Geheimen Rates faktisch Regent der Mark.
Unter seiner Herrschaft veränderte Altlandsberg sein Gesicht. Sie war praktisch zum Eigentum der von Schwerins geworden.

Kurfürst Friedrich III. 11.7.1657 / 1688-18.01.1701 Selbstkrönung zum König in Preußen in Königsberg
als König Friedrich I. 1701 / 25.02.1713

Anmerkung: Der hohe Orden vom Schwarzen Adler wird 1701 gestiftet. Dieser einst vom Kaiser verliehene Orden knüpft an den Reichsadler im Wappenschilde der alten Hochmeister an.
Der schwarze preußische "friderizianische" Adler, der in Staatswappen, Dienstsiegel und Flagge noch bis heute geführt wird, ist eine Übernahme aus dem Deutschordensstaat und wird an die Stelle des kurbrandenburgischen Roten Adlers gesetzt.

1705
Am 8.Mai 1705 stirbt Reichsfreiherr Otto Graf von Schwerin. Er wird wie sein Vater im Grabgewölbe unter der Stadtkirche beigesetzt.
Die zahlreichen Besitzungen der von Schwerins gehen nun als Erbe an seinen Sohn Friedrich-Wilhelm Graf von Schwerin über.
Er wird 1678 geboren und stirbt 1727. -> Die Freiherren von Schwerin

1708
In diesem Jahr erfolgt ein tiefgreifender Besitzerwechsel. Am 9.September 1708 wird ein Kaufvertrag zwischen Friedrich Wilhelm Graf von Schwerin und König Friedrich I. abgeschlossen.
Danach tritt von Schwerin für 308.576 Taler seine Rechte an Altlandsberg mit seiner Umgebung ab.
Friedrich I., der zum Teil seine Jugendjahre in Altlandsberg verbrachte, bringt nun die Stadt in seinen Besitz. Hierzu gehörten auch das Vorwerk und das Dorf Neuenhagen.

Anmerkung: In der Chronik Neuenhagen ist für das Vorwerk und Dorf das Jahr 1703 angegeben. Beide Angaben dürften nicht stimmen.

 

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