Menü
RSS feed abonnieren


Autor der Chronik: Peter Sagert

Die Region des Barnim im Mittelalter
Punkt 7. Jahrhundert -134
Punkt 1150-1220
Punkt 1225-1247
Punkt 1260-1333
Punkt 1335-1376
Punkt 1388-1411
Punkt 1415

1428 Die Ersterwähnung der Mühle
Punkt 1428-1472
Punkt 1485-1529
Punkt 1544-1581
Punkt 1597-1620
Punkt 1624-1647
Punkt 1652-1662
Punkt 1668-1708
Punkt 1710-1713
Punkt 1720-Die Freiherren von Schwerin in Altlandsberg
Punkt Die Freiherren von Schwerin-2.Seite
Punkt 1735-1755
Punkt 1755-1768
Punkt 1784- 1809
Punkt 1812
Punkt 1821-1834
Punkt 1843-1854
Punkt 1857-1867
Punkt 1868-1879
Punkt1882-1891

1893 Die Entstehung einer Siedlung
Punkt 1893-1895
Punkt 1896-1897
Punkt 1898-1900
Punkt 1901-1902
Punkt 1903-1905
Punkt 1906-1908
Punkt 1909, Die Gartenbauausstellung zu Bruchmühle
Punkt Die Einweihung der Kapelle in Bruchmühle

1910 Bruchmühle wird eine Gemeinde
Punkt 1910
Punkt 1911-1913
Punkt 1914-1916 / 1917
Punkt 1919-1920
Punkt 1921-1922
Punkt Die Schwengberg´s
Punkt 1925-1927
Punkt 1928
Punkt Der Sport in Bruchmühle und 1929
Punkt 1930-1933
Punkt 1934-1937
Punkt 1938-1942
Punkt 1944

1945- September 1990 Bruchmühle in der SBZ und der DDR

Punkt 1945-1946
Punkt 1947-1950
Punkt 1952-1960
Punkt 1961-1981
Punkt 1983-1987
Punkt 1988-1990

1993 eine Gemeinde im Amt Altlandsberg
Punkt 1990-1993
Punkt 1994-1996
Punkt 1997-1999
Punkt 2000-2001

2003 Ein Ortsteil der Stadt Altlandsberg
Punkt 2002-2003
Punkt 2004-2005
Punkt 2006-2008
Punkt 2009-2013



Quellen und Literaturverzeichnis

historische Karten

historische Ansichtskarten

 Presse:

jahrbuch 2006
Bruchmühle - im Blickfeld politischer Erinnerungen vom Mai 1945
Autor: Peter Sagert

mehr...


Jahrbuch 2010
100 Jahre Bruchmühle
Von einer Mühle zum Aufbruch in ein neues Jahrhundert
Autor: Peter Sagert
mehr...



drucken
Sie sind hier: Home > Chronik > 1910 Bruchmühle wird eine Gemeinde

Chronik 1928

1928

In den zwanziger Jahren erwirbt der russische Kammersänger Georgi Andrejewitsch Baklanov ein Grundstück an der Altlandsberger Straße gegenüber dem Mühlengelände.

Wie überliefert ist, bemüht er sich stets um ein soziales Engagement im Ort, dass ihm viel Dankbarkeit bei den Einwohnern entgegen bringt. 

Anmerkung: Georgi A. Baklanov wird am 23. Dezember 1880 in Sankt Petersburg oder Riga geboren. Seine Eltern übersiedeln nach Riga, der Hauptstadt Lettlands (Latwia).

Das Geburtsdatum und der Geburtsort sind nicht gesichert. Das ist aus Quellen ersichtlich.
Er studiert später Musik und Gesang an der Universität Sankt Petersburg.
Der begabte Bariton gibt 1903 sein Debüt an der Kiewer Oper. Es folgen unzählige große Opernrollen und längere Angagements an den damals bedeutensten  Opernhäusern Europas und Amerikas.

In Deutschland gibt er Gastspiele unter anderem an der Berliner Volksoper und an der Komischen Oper.
Seine internationalen Gastspiele und seine Rollen können an dieser Stelle nicht annähernd aufgeführt werden.

Er ist mit der russischen Sopranistin Lydia Lipkowska verheiratet.
Im Jahre 1932 übersiedelt er in die Schweiz. Er verstirbt am 6. Dezember - andere Quellen nennen den 8. Dezember 1932 - in Basel.
Beispiele für nach Deutschland zugewanderte Künstler gibt es zu dieser Zeit zur Genüge.

Berlin gilt in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts als ein Zentrum russischen Kultur- und Geisteslebens.

In Eggerdorf kauft sich der damals international bekannte russisch-jüdische Artist und Tänzer Senin Glazeroff (Salomon Glatzer) ein Haus in der Landsberger Straße. Ab 1935 verliert sich seine Spur.

Der Name des Kammersängers Baklanov ist in einem Adressbuch von Altlandsberg von 1926 zu finden.

Am 26. Juni 1928 gibt das Landratsamt Nieder-Barnim eine Verfügung heraus, betreffend der Auflösung der Gutsbezirke.

Die Enklave des Gutes Vogelsdorf wird zu Fredersdorf eingemeindet. In dieser Zeit werden auch in anderen Orten neue Siedlungspläne erstellt.

zurück nächste Seite

  --- Seite 8 von 13 ---